Ev.- Luth. Kirchengemeinde

Brodersby-Kahleby-Moldenit


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Tageslosung

Herrnhuter Losung (Fr, 26 Mai 2017)
Gott breitet den Himmel aus und geht auf den Wogen des Meers. Er macht den großen Wagen am Himmel und den Orion und das Siebengestirn und die Sterne des Südens. (Hiob 9,8.9) Betet an den, der gemacht hat Himmel und Erde und Meer und die Wasserquellen! (Offenbarung 14,7) © ebu.de - Info: losungen.de - RSS: hradetzkys.de
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Eine-Welt-Laden

Den Weltgebetstag 2004, der unter anderem die Problematik von fair gehandeltem Kaffee aufgriff, nahm Silke Schrank-Gremmelt aus der Kirchengemeinde Kahleby-Moldenit zum Anlass, eine Herzensangelegenheit in die Tat umzusetzen: „Egal, wo ich gewohnt habe, ich habe immer schon in Eine-Welt-Läden eingekauft und dort, wo es sich anbot, auch mitgearbeitet."

Zusammen mit anderen Frauen aus der Weltgebetstags-Arbeitsgruppe stellte sie den Antrag an die Kirchengemeinde, das Startkapital zu bewilligen. Seitdem gibt es im Gemeindehaus Schaalby einen Schrank - inzwischen einen eigenen Raum - für den man sich bei der Pastorin, Silke oder dem Team einen Schlüssel holen und dann einkaufen kann.

„In einem Jahr hat sich mit dem bewilligten Geld der Warenwert verdoppelt und die angebotene Produktpalette erheblich erweitert“, erzählt Silke Schrank-Gremmelt. „Für mich war es auch eine Motivation, dass ich selbst leichter an die Produkte aus fairem Handel komme.“

Aber nicht nur der „Eine Welt Schrank“ wird von ihr verwaltet, sie wirbt auch für die Sache: „Wenn es die Gelegenheit gibt und ich eingeladen werde, so gehe ich mit meinem Stand auch auf Veranstaltungen, sofern sie mich locken und interessieren“, sagt sie. Der Flohmarkt im Kindergarten, der Handarbeitsbazar des Roten Kreuzes, auf dem Landeserntedankfest in Kappeln, im Kirchenkreis Flensburg bei der Weltgebetstagsgruppe, auf vielen Veranstaltungen war sie seit März 2004, unterstützt von Frauen aus ihrer Gemeinde.

Das Angebot reicht von Reis über Kaffee, Tee, Kakao, Knabberkram, Schokolade, Wein, Gewürzen und vielem mehr– über die Hälfte der Produkte in Bioqualität und bei weitem nicht so viel teurer wie man vermuten könnte.

Die Erzeuger erhalten mindestens 200 % mehr als auf dem Weltmarkt üblich, darin geknüpft sind Auflagen, z. B. umweltfreundlich zu arbeiten. Die Kinder der Produzenten dürfen zur Schule gehen und müssen nicht im elterlichen Betrieb arbeiten. Außerdem wird eine Krankenversorgung für alle Arbeitenden bestehen. Die Ernte wird vorher bezahlt, es besteht eine Abnahmegarantie. Die Entwicklungsfirmen betreiben Qualitätskontrolle. „Ein wichtiger Aspekt ist mir auch, dass wer zuhause gut lebt, nicht zum Wirtschaftsflüchtling wird, die Menschen finden im eigenen Land Versorgung und Perspektive. Die Kooperativen wachsen stetig und es werden beispielsweise mit der Initiative „Kaffee statt Coca“ in Kolumbien Lebensmittel statt Drogen produziert.“

Als gemeindliches Projekt unbedingt zur Nachahmung empfohlen.  

 

Schauen Sie gerne vorbei und überzeugen Sie sich von dem reichhaltigen Angebot.

 

Silke erreichen Sie HIER.